Speed Skydiving – World Series Finale

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Am zweiten Augustwochenende fand in Klatovy das Finale der diesjährigen Speed Skydiving-World Series statt. Fast 60 Athleten hatten sich im Laufe der Serie mit dem Luftwiderstand im Hochgeschwindigkeitsbereich duelliert, mehr als die Hälfte davon war unter deutscher Flagge gestartet. An der Spitze des Feldes gab es keine großen Überraschungen, Weltmeister und Weltrekordhalter Marco Wiederkehr (SUI) verteidigte seinen Titel souverän. Er springt immer noch stärker und liefert inzwischen praktisch in jedem Wettkampf Sprünge mit Durchschnitts- geschwindigkeiten von über 500km/h ab, ein Ende scheint nicht absehbar. Hinter ihm reihten sich die üblichen Verdächtigen der Szene aus Österreich, Finnland und Südafrika ein. Weit spannen- der war der Ausgang auf nationaler Ebene. Christian Ferrari feierte ein starkes Comeback. Er gewann in Klatovy Silber, in der Jahresgesamtwertung bedeutete das Rang 5. Auf dem Weg dort- hin brach er in Runde 4 mit einer Durchschnittgeschwindigkeit von 496,49km/h über den Messkilometer seinen eigenen na- tionalen Rekord mehr als deutlich. Der nun fünftschnellste „Speeder“ aller Zeiten wird aber Gerüchten zufolge in Zukunft für die Eidgenossen starten, man darf gespannt sein. Der in Günzburg überraschend zum Deutschen Meister gekürte Speed- newcomer Armin Bock konnte seine Leistung nicht bestätigen und musste sich Moritz Friess knapp geschlagen geben. Moritz hatte mit einem 6. Platz beim zweiten Meet der Serie in England eine gute Ausgangsbasis für die erfolgreiche Aufholjagd geschaf- fen und landete in der Endabrechnung auf Platz 8. Nicht minder knapp hinter den beiden komplettierte Marco Hepp (Günzburg) die mit einer deutlichen Lücke vor dem Rest des Feldes rangie- renden Top Ten. Beste Frau der Serie wurde Steffi Hipp auf Rang 11. Sie brach in Klatovy gleich mehrfach den deutschen Damen- rekord und ist mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 437,31km/h nun die zweitschnellste Frau aller Zeiten. Beim diesjährigen Golfcup in Dubai wird Speed Skydiving wieder dabei sein. Als deutscher Vertreter dafür nominiert wurden von der ISSA (International Speed Skydiving Association) Moritz Friess und Steffi Hipp.

Foto: Arnold Hohenegger

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